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Cellulose

Autor: Quelle: Wikipedia

Quelle: Wikipedia. Seiten: 24. Kapitel: Zellstoff, Cellulose-Ethanol, Methylcellulose, Cellulosenitrat, Hemicellulose, Celluloseacetat, Chemiezellstoff, Hydroxypropylmethylcellulose, Cellulase, Cellobiose, Cellulosehydrat, Zelluloid, Celluloseether, Carboxymethylcellulosen,... Viac o knihe

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Quelle: Wikipedia. Seiten: 24. Kapitel: Zellstoff, Cellulose-Ethanol, Methylcellulose, Cellulosenitrat, Hemicellulose, Celluloseacetat, Chemiezellstoff, Hydroxypropylmethylcellulose, Cellulase, Cellobiose, Cellulosehydrat, Zelluloid, Celluloseether, Carboxymethylcellulosen, Croscarmellose-Natrium, Zelluloidfilm, Celluloseester, Pentosane, Celluloseacetobutyrat, Mikrokristalline Cellulose, Zellstoffverbundelement, Cellulosederivate. Auszug: Als Zellstoff bezeichnet man die beim chemischen Aufschluss von Pflanzenfasern entstehende faserige Masse, die vorwiegend aus Cellulose besteht. Zellstoff ist, neben Holzschliff, ein wichtiger Rohstoff der Papierherstellung. 90 % des weltweit erzeugten Zellstoffs wird aus Holz hergestellt.. Die Verwendung von Einjahrespflanzen wie Stroh, Bagasse, Kenaf oder Bambus als Rohstoff geht weltweit deutlich zurück. Die Herstellung von Zellstoff erfolgt regional unterschiedlich aus Industrierestholz oder Plantagenholz. In Europa und Nordamerika wird beispielsweise Sägerestholz (meist Nadelholz) verwendet. In Südamerika, Südafrika und Australien wird oft Laubholz aus Waldplantagen (schnellwachsender Eukalyptus) eingesetzt. Das Holz wird zunächst zu geschnitzeltem Holz (Hackschnitzel) verarbeitet und anschließend chemisch aufgeschlossen. Vorherrschend ist Es wird qualitativ zwischen Nadelholz- und Laubholzzellstoff unterschieden. Nadelholz-Sulfatzellstoff hat lange, feste Fasern von durchschnittlich 3,3 mm Länge und gibt Papier dadurch eine Armierung. Laubholz-Zellstoff hat kürzere Fasern von etwa 1 mm Länge. Er eignet sich für die Herstellung von glatten Papieren (Schreib-, Kopierpapier) oder Tissue (Hygienepapier). Papier wurde anfangs ausschließlich aus Lumpen hergestellt. Im 19. Jahrhundert führte der steigende Papierbedarf zur Entwicklung des Holzschliffs und des Zellstoffs. Der Aufschluss von Holz mit Natronlauge (NaOH) wurde 1851 von H. Burgess und C. Watt in England entwickelt und 1854 in den USA eingeführt. Der hohe Natronlaugebedarf machte das Eindampfen, Verbrennen und die erneute Kaustifizierung zu teuer. C. Dahl in Danzig versuchte Natriumsulfat (Na2SO4) direkt in das Rückgewinnungssystem einzufügen. Das durch Reduktion entstandene Natriumsulfit (Na2SO3) verbesserte die Faserqualität deutlich. 1884 erhielt Dahl ein Patent für die Verfahrensmodifikation. Die alkalischen Bedingungen führten zu sehr festen Fasern, die allerdings dunkelbraun gefärbt waren. Sie wurden

  • Vydavateľstvo: Books LLC, Reference Series
  • Rok vydania: 2012
  • Formát: Paperback
  • Rozmer: 255 x 192 mm
  • Jazyk: Nemecký jazyk
  • ISBN: 9781158927586

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